Allgemein


Bild: Eine Rennmaus steht auf beiden Hinterpfoten und streckt ihren Körper nach oben

Die mongolische Wüstenrennmaus ( auch Gerbils, englisch ) genannt, gehören zur Gattung der Nagetiere und sind Säugetiere.

 

Sie wird zwar umgangssprachlich "Wüstenrennmaus" genannt, kommen aber gar nicht aus der Wüste und haben in Wirklichkeit gar nichts mit den Hausmäusen zu tun, auch wenn sie durch ihre kleinen Ohren einer Maus ähneln.


Systematik

Familie: Langschwanzmäuse (Muridae)
Unterfamilie
Rennmäuse (Gerbilliane)
Gattung: Rennratte (Meriones)
Art: Mongolische Rennmaus (Meriones unguiculatus)
Herkunft: Steppen, Halbwüsten, Wüsten und Grasländer in der Mongolei, Nordchina, Südsibirien

 

( "Nach Wilson u. Reeder, Mammal Species of the world" )


Daten

Bild: Männliche Rennmaus von unten. Der kleine Zipfel ist nahe am After
Rennmaus, männlich
Weibliche Rennmaus von unten. Zipfel ist weit vom After entfernt
Rennmaus, weiblich

Körpergröße: Weibchen 6-11 cm, Männchen 8-12 cm
Körpergewicht: Männchen 80g - 130g, Weibchen 70g - 100g  
Lebenserwartung: ca. 3 bis 5 Jahre, selten auch 7 Jahre
Geschlechtsreife: Weibchen 8 Wochen, Männchen 12 Wochen
Wurfgröße: 1-8
Geschlechtsmerkmal:

Bei den Männchen sind die Hoden meistens deutlich zu erkennen. Der Penis der männlichen Rennmaus liegt weiter vom After entfernt als bei dem Weibchen, welcher näher am After liegt.

Aktivphasen:

Im Wechsel Tag- und nachtaktive Phasen


Sinne

Augen: Mongolische Rennmäuse können durch ihre seitlich angebrachten Augen sehr gut rund herum blicken und haben kein räumliches Sehvermögen. Bewegungen nehmen sie gut wahr. Die Augen besitzen zwei Farbrezeptoren, daher ist niemand sich sicher, welche Farebn sie genau sehen können

Ohren: Das Gehör der mongolischen Rennmaus ist sehr gut ausgeprägt. Sie können ihre Ohren unabhängig voneinander in alle Richtungen bewegen und nehmen auch Töne wahr, die ein Mensch nicht mehr wahrnehmen kann.

Tasthaare: Mit den Tasthaare (Vibrissen) ertasten sie ihre Umgebung. Dadurcg ist es ihnen möglich auch in Dunkelheit ihre Umgebung gut wahrzunehmen.

Duftdrüse: Rennmäuse besitzen am Bauch eine Duftdrüse, mit der sie ihre Umgebung markieren. Diese Drüse sieht ein wenig aus, als hätten die Tiere einen Schlitz im Bauch.  Sie markieren ihre Umgebung damit,  indem sie mit dem Bauch über den Boden rutschen.