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Reinigung - Wie man es richtig macht

Die Reinigung des Geheges und der Utensilien ist eine der wichtigsten Dinge in der Haltung von Rennmäusen. Wird zu wenig gereinigt, kann es schnell zu unerwünschten Parasiten und Keimen kommen und die Rennmäuse werden krank. Damit beim Reinigen auch alles klappt, habe ich ein paar Tipps für euch.

1) Zeitpunkt der Reinigung

 

Das Gehege sollte je nach Größe der Rennmausgruppe alle 3-4 Monate komplett gereinigt werden. Bei Glasterrarien oder Aquarien reicht es aus diese mit heißen Wasser und gegebenenfalls Essig zu reinigen. Bei Holzterrarien kann man auf Desinfektionsspray für Tiere benutzen. Dieses kann man in jedem Zoofachladen kaufen. Ein Teil des alten Einstreus wird nach dem Neubefüllen des Geheges mit oben drauf gelegt. Somit ist es gewährleistet das sich die Rennmäuse nicht an einen neuen Geruch gewöhnen müssen und damit dann auch nicht in Stress verfallen.

2) Reinigung des Inventars

 

Etagen und andere Holzutensilien werden einmal in der Woche mit heißen Wasser und Desinfektionspray gereinigt. Diese werden dann bei 170 Grad (Ober-/Unterhitze) für ca 30-40 Minuten “gebacken“ damit auch alles schön trocken ist. Sollten einige Teile nicht in den Ofen passen, stellt man diese einfach für ca. 24h an einen warmen und trockenen Ort. 

3) Reinigung des Sandbades

 

Das Sandbad sollte möglichst einmal am Tag ausgesiebt werden. Alle 1-2 Wochen kommt der komplette Sand in den Müll und wird mit neuem ersetzt. Der Behälter wird vor dem Neubefüllen mit Essigwasser heiß ausgespült und richtig trocknen gelassen. Bitte daran denken, dass kein Vogelsand benutzt werden darf, da es grob ist und dem Fell oder der Haut der Wüstenrennmaus schadet.

4) Reinigung von Näpfen

 

Näpfe müssen jeden Tag gereinigt werden. Hier reicht heißes Wasser oder die Spühlmaschine. Auch wenn Wüstenrennmäus recht saubere Tiere sind, können trotzdem Urin und Fäkalien an den Näpfen haften.